SchluppenTiger Spezial: Backyard-Ultra (light)

Es ist bei Weitem nicht so, dass wir uns nur bei Nacht zum Laufen treffen; ganz im Gegenteil, wir haben vermutlich schon mehr Läufe bei Tageslicht auf die eine oder andere Weise gemeinsam absolviert, als im Dunkeln. Dennoch verbinden Schluppenchris und mich diese nächtlichen Episoden auf langen Strecken irgendwo im nächtlichen Wald am meisten. Wir haben gemeinsam gelacht und gelitten, den Anderen gestützt und uns stützen lassen – ein weiser Ultraläufer sagte einmal zu mir: derartige Erfahrungen zu teilen und aufeinander angewiesen zu sein schweißt entweder zusammen oder trennt für immer.

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#CatContent #6 – Halden-Treppen-Emscherlauf

Es sollten eigentlich mindestens 34 #MeilenfuerRobert werden; am Ende war der Zeitplan aber nicht zu halten und nach dem Treppenlauf die Muskeln so aufgebraucht, dass nur noch fünf Kilometer drin waren – so habe ich das Minimalziel um eine Meile verfehlt und nur 33 erlaufen. Dennoch bin ich mit dem Tag sehr zufrieden. Der enge Zeitplan hat bis zum Tetraeder nicht so viele Aufnahmen zugelassen, so dass besonders der Treppenlauf hervorgehoben wird.

Cat Content #4 – Der lange, dunkle Halbmarathon am Ende des Ultralaufs

Am vergangenen Mittwoch bin ich mit der Bahn nach Essen Werden gefahren, um von dort aus an der Ruhr entlang heimzulaufen. Was folgte, war ein Lauf in schönem, aber ziemlich heißem Wetter, der mir eine Menge abgefordert hat. Umso mehr kann ich stolz auf meine gestrige Leistung sein.

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Schiffbruch mit Tiger – die Kölsche Naachschicht 2017

Nach Köln fährt man bekanntlich nicht zum Biertrinken, weil man sich selbiges mitbringen müsste. Wenn aber ein höchstsympathisches Sportevent lockt, kann man den Weg schon mal auf sich nehmen. Auch die geographische Nähe zu meinem Wohnort ist durchaus ein zusätzliches Argument. Ursprünglich hatte ich mit den 110 Kilometern die mittlere der buchbaren Distanzen gewählt, aber ein Dienst am Freitag und die Sehnenprobleme, die ich als Souvenir vom WHEW100 mitgebracht hatte, haben meine Marathon-Grundlagenausdauer auf weit unter 1000% sinken lassen. So war an “tripple-digits” nicht zu denken.

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Cat Content #1: Kölnpfad 2017-Spezial

Der diesjährige Kölnpfad hatte erstmals einen Nachtlauf – da durften Schluppenchris und ich natürlich nicht fehlen. Also haben wir uns am vergangenen Samstagnachmittag auf den Weg in die Stadt am Rhein gemacht und sind mitgelaufen. Praktischerweise hatte ich kurz zuvor mit dem Gedanken gespielt, zusätzlich zum Schreiben über das Laufen auch ein wenig zu Podcasten – die Gelegenheit war also günstig, die Sache gleich mal auszuprobieren. Hier also mein erster Versuch, der den körperlichen und geistigen Niedergang einer Kleinstgruppe Ultraläufer binnen einer Nacht dokumentiert. Ich denke, ich werde in Zukunft ab und an schnaufcastähnliche Beiträge direkt von der Laufstrecke fabrizieren und auch das eine oder andere Rennen für die Nachwelt festhalten, ob diese will, oder nicht! Bestimmt werde ich darin noch besser, kein Meister ist ja bislang tatsächlich vollausgestattet vom Himmel gefallen. Viel Erfolg also beim Zuhören!

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Einmal Hermann und zurück.

Wie zwei Bekloppte sich gegenseitig durch den Wald schleiften.

Lange hatten wir auf diesen Tag hingefiebert, jeder auf seine Weise. Chris oft mit, wie es mir vorkam, ein wenig zu viel Respekt, ich eher entspannt und geradezu leichtsinnig unbedacht. 66 Kilometer, das ist ja kaum mehr, als mein letzter Lauf. Doch irgendwann in den letzten Tagen vor jener just vergangenen Samstagnacht dämmerte es mir dann doch, dass man einen Lauf entlang der Ruhr, auch, wenn er an sich auf andere Weise eine große Leistung ist, dennoch nicht für vergleichbar halten kann, wenn jener andere Lauf etwa durch den Teutoburger Wald verläuft und den Läufer nicht nur mit einstelligen Temperaturen und Dunkelheit, sondern auch mit einer nicht ganz zu vernachlässigenden Summe an Höhenmetern konfrontiert. Auf was hatte ich mich da wieder eingelassen? War ich verrückt geworden? Ich schob diese Zweifel von mir, machte meine noch vorhaltende Müdigkeit verantwortlich, die sich in meine Knochen gefressen zu haben schien. So verließ ich die Familienfeier, die mir mit Kuchen und Pizza als perfekte Pastaparty gedient hatte, ein wenig früher und setzte noch eine weitere Schlaf-Einheit auf den Trainingsplan. Nach anderthalb Stunden Ruhe fühlte ich mich wesentlich besser, war gut gelaunt und fit. Ja, Du bist wahnsinnig, aber das ist in diesem Metier eine Grundvoraussetzung, also los!

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